Kinderyoga für heiße Sommertage

An heißen Sommertagen stellt sich oft die Frage, wie man die Kinderyogastunde am besten gestaltet. Optimal ist es natürlich, wenn man die Yogastunde einfach schon mal nach draußen in ein schattiges Plätzchen verlagern kann, aber diese Möglichkeit hat man nicht immer. Aber dennoch muss man die Yogastunde nicht zwangsläufig ausfallen lassen. Hier einige Tipps und Anregungen für die Gestaltung einer Kinderyogastunde an heißen Sommertagen:

  • Bei den Asana und Yoga-Übungen ist die Mischung wichtig. Heiße Temperaturen machen uns oft müde und schwerfällig und anstrengende Aktivitäten belasten zusätzlich den Kreislauf. An heißen Sommertagen eignet sich für die Yogastunde deshalb am besten eine Mischung zwischen ruhigen Asana und Yoga-Übungen, die dehnen und entspannen und keine zusätzliche Hitze im Körper erzeugen. Hierzu sollte man einige wenige kraftvolle Übungen kombinieren, die so für einen kleinen Energieschub sorgen. Auf anstrengende Asana, Yoga-Übungen und aktive Spiele sollte man auf jeden Fall verzichten. Auch sollte man Asana vermeiden, in denen der Kopf tiefer als das Herz gebracht wird, da dies gerade bei heißen Temperaturen schnell Schwindel erzeugen kann. An heißen Sommertagen fühlen sich gerade die Füße und Bein oft schwer an. Spezielle Übungen und sanfte Bewegungen für Füße und Beine sind hier ideal; auch Umkehrhaltungen entlasten die Füße, Beine und den Kreislauf.
  • Eine ideale Übungs-Sequenz für Kinderyogastunden an heißen Sommertagen ist der Mondgruß (Chandra Namaskar). Mit seinen ruhigen fließenden Bewegungsabläufen hat er beruhigende und kühlende Wirkung.
  • Auch Atemübungen (Pranayama) wie Sitali (Kühlende Atmung) und Sitkari (Zischende Atmung) helfen nicht nur dabei emotional abzukühlen, sondern bringen auch eine körperliche Abkühlung.
  • Wichtig für die Kinderyogastunde an heißen Sommertagen ist es eine eher ruhigere Yogastunde zu gestalten. Dies gelingt zum Beispiel indem die Kinderyogstunde auf der Basis eines Kinderbuches aufbaut. Es gibt unzählige Kinderbücher, die sich hierfür eignen. Eine andere Möglichkeit ist es den Fokus auf Entspannungselemente zu legen wie z.B. auf Fantasiereisen oder Yoga Nidra.
  • Für weitere Abkühlung kann man mit gekühltem Rosenwasser sorgen. Rosenwasser schenkt eine völlig natürliche und belebende Frische und wirkt nach Ayurveda kühlend und harmonisierend auf die Körperenergie. Rosenwasser ist z.B. in einer Glasflasche mit Pumpzerstäuber von Primavera erhältlich. Mit dem Pumpzerstäuber kann es einfach und sauber aufgetragen werden. Die Rose gilt als Königin der Blumen; ätherisches Rosenöl gilt als Seelentröster. Es mindert Anspannung und Nervosität und hilft bei körperlicher und seelischer Erschöpfung und Schlaflosigkeit. Zudem hat es eine umfassende Heilkraft auf das Herzchakra. Alternativ kann man natürlich auch einfach mit einer Sprühflasche gefüllt mit Wasser oder feuchten Gästehandtüchern für Abkühlung sorgen.

Das Stundenbild "Kinderyoga für heiße Sommertage" zeigt wie man eine Kinderyogastunden an heißen Sommertagen gestalten kann. Die Aufwärmphase ist hier mit verschiedenen Übungen gestaltet, die u.a. Füße und Beine entlasten und eine kühlende Wirkung auf den Körper haben. Im Hauptteil der Yogastunde wird der Yoga-Springbrunnen mit Asana gestaltet und der kühlende Mondgruß geübt. Am Ende der Yogastunde folgt eine abschließende Übungs-Sequenz mit Umkehrhaltungen und der Entspannungsphase in Shavasana. Das Stundenbild richtet sich an Kinder in der Altersgruppe von ca. 6-8 Jahren.

 

kinderyoga sommer

 

Bilderquelle: © 114675264 vvita Fotolia.com

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