Achtsame Gruppenführung und Raumhalten im Kinder- und Teenyoga.

Weiterbildung für Kinderyogalehrerinnen.

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Vielleicht kennst du diese Momente aus deinen eigenen Kinder- oder Teenyogastunden:

  • Die Gruppe ist unruhig, alles, was du sagst, scheint zu verpuffen und du fragst dich, wie du alle wieder zusammenholen kannst.

  • Einige Kinder sprühen vor Energie, andere sehnen sich nach Ruhe. Du versuchst, allem gerecht zu werden und merkst, wie dich das erschöpft.

  • Ein Kind dominiert die Yogastunde, andere ziehen sich zurück.

  • Du greifst zu Beginn der Yogastunde direkt zu einem Power-Spiel, in der Hoffnung, die wilden Kinder auszupowern und die ruhigen in Schwung zu bringen.

  • Du leitest eine stille Sequenz an doch es wird nur gekichert und getuschelt.

  • Ein Kind zeigt starke Emotionen, und du willst liebevoll begleiten, ohne die ganze Gruppe aus dem Gleichgewicht zu bringen.

Das sind genau die Momente, in denen vorbereitete Methoden oder Stundenbilder an ihre Grenzen stoßen. Klar, manchmal kann es helfen, die Kinder mit einem Spiel abzulenken oder die Energie in Bewegung umzuleiten. Doch wenn wir ehrlich sind, wünschen wir uns in solchen Situationen etwas Tieferes:

Innere Ruhe, Klarheit und Werkzeuge, die im Einklang mit den yogischen Prinzipien stehen.

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Warum Power-Spiele am Anfang der Yogastunde oft nicht das bringen, was du dir wünschst.

Schauen wir uns das einmal an einem konkreten Beispiel an:
Du startest deine Yogastunde mit einem Power-Spiel in der Hoffnung, die wilden Kinder auszupowern
und die ruhigen in Schwung zu bringen.

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Power-Spiele verstärken das, was ohnehin schon da ist. Aufgedrehte Kinder werden noch wilder, müde Kinder fühlen sich überfordert. Statt Verbindung entsteht Chaos und du brauchst danach viel Energie, um die Gruppe wieder zu sammeln. Was es in diesen Momenten wirklich braucht, ist nicht noch mehr Action, sondern dein klares Bewusstsein für Gruppendynamiken.

Jede Kinderyogastunde beginnt mit einer Mischung aus unterschiedlichen Energien: manche Kinder sind voller Tatendrang, andere sehnen sich nach Ruhe. Wenn du diese Unterschiede erkennst und annimmst, kannst du die Energie der Gruppe bewusst lenken, statt dich von ihr überrollen zu lassen. Die Yoga-Philosophie beschreibt diese Energien in den Gunas (Rajas, Tamas, Sattva): Wenn du gleich zu Beginn ein Power-Spiel einsetzt, verstärkst du entweder die Energien von Rajas oder Tamas und entfernst die Kinder damit noch weiter von Sattva (Ausgeglichenheit). Genau deshalb sind solche Power-Spiele am Anfang oft kontraproduktiv: Sie bringen die Gruppe nicht zusammen, sondern spalten sie noch stärker in „zu viel“ und „zu wenig“ Energie.

Viel wirksamer ist es, die Yogastunde mit einer klaren Struktur und kleinen, fokussierenden Übungen zu starten. So entsteht ein gemeinsamer Nenner, auf dem alle Kinder zusammen finden können. Erst wenn die Gruppe zentriert, gesammelt und miteinander verbunden ist, können Power-Spiele ihren positiven Effekt entfalten: als bewusstes Energie-Highlight mitten in der Stunde oder als Aktivierung nach einer ruhigeren Phase. Dann wirken Power-Spiele nicht mehr chaotisch oder überfordernd, sondern werden zu einem kraftvollen Werkzeug, das Lebendigkeit kanalisiert und Freude verstärkt ohne die gemeinsame Ausrichtung zu verlieren.

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Genau hier beginnt die wahre Kunst des Unterrichtens von Kinder- und Teenyoga: Achtsame Gruppenführung und Raumhalten. Es bedeutet, nicht sofort in Aktionismus zu verfallen, sondern präsent zu bleiben.

Wenn du den Raum bewusst hältst, entsteht etwas Kostbares und die Dynamik verändert sich spürbar:

  • Kinder und Jugendliche spüren Orientierung und Sicherheit, auch wenn es turbulent wird.

  • Emotionen dürfen da sein, ohne dass sie die Yogastunde sprengen.

  • Unterschiedliche Bedürfnisse finden Platz, ohne dass du dich zerrissen fühlst.

  • Auch die lebhaftesten Kinder finden leichter in die Ruhe zurück, ohne dass du ständig ermahnen musst.

  • Du fühlst dich weniger ausgelaugt, weil du nicht gegen die Energie der Gruppe arbeiten musst, sondern sie lenken kannst.

Achtsame Gruppenführung und Raumhalten heißt nicht, alles kontrollieren zu müssen.

Es bedeutet, eine Atmosphäre zu erschaffen, in der du präsent bist, ohne dich selbst ständig zu überfordern, um Ruhe oder Aufmerksamkeit zu erzwingen. Du selbst wirst zum Anker für die Gruppe und schenkst Orientierung. Gleichzeitig merkst du, dass du mit mehr Gelassenheit, Freude und Leichtigkeit unterrichten kannst, ohne dich am Ende der Kinder- oder Teenyogastunde ausgelaugt oder erschöpft zu fühlen. Dein Unterricht wird dadurch mehr als eine Sammlung schöner Ideen: Er wird zu einem lebendigen Erfahrungsraum, in dem Kinder und Jugendliche wachsen und du als Kinderyogalehrerin in deiner Kraft stehst.

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Wenn deine innere Ruhe zur stärksten Form der Begleitung im Kinder- und Teenyoga wird.

Wenn dich dieses Thema berührt und du spürst, dass du deine Yogastunden mit Kindern und Jugendlichen auf einer tieferen Ebene gestalten möchtest,  mit mehr Ruhe, Bewusstheit und Verbindung, dann lade ich dich herzlich ein, dich unverbindlich auf die Warteliste setzen zu lassen.

Auf dich wartet eine Reise, die weit über Unterrichtsmethoden hinausgeht. Du lernst, die Dynamik einer Gruppe wahrzunehmen, Energien zu lenken, ohne sie zu kontrollieren, und Kinder und Jugendliche in ihrer ganzen Lebendigkeit willkommen zu heißen, selbst dann, wenn es turbulent wird.

Mit achtsamer Gruppenführung und Raumhalten im Kinder- und Teenyoga lernst du, aus deiner inneren Ruhe heraus zu unterrichten, authentisch präsent zu bleiben und eine Atmosphäre zu schaffen, in der sich Kinder und Jugendliche sicher, gesehen und getragen fühlen und du selbst in deiner Mitte bleibst.

Trag dich auf der Warteliste ein und du erfährst als Erste alle Details und Termine zu dieser besonderen Weiterbildung.



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