Spiele für die Kinderyogastunde – Die Klassiker

Mikado, Memory und Wackelturm (Jenga) sind Spiele-Klassiker die jedes Kind kennt. Und genau deshalb dürfen diese Spiele auch in der Yogastunde mit Kinder und Jugendlichen nicht fehlen. Ganz leicht lassen sich diese Spiele-Klassiker in Yoga-Mikado, Yoga-Memory und Yoga-Wackelturm verwandeln und bringen jede Menge Spaß in die Yogastunde.

 

Yoga-Mikado

Mikado ist ein bekanntes Geschicklichkeitsspiel, das auch in der Kinderyogastunde nicht fehlen darf. Es lässt sich ganz einfach in Yoga-Mikado umwandeln und man kann damit auf spielerische Weise mit Kindern und Jugendlichen Asana für das Gleichgewicht üben. Durch die Spitzen Stäbchen dieses Spiels eignet es sich aber eher für die Kinderyogastunde mit etwas älteren Kindern; bitte beachte dies!

Zu den Spielregeln: Die Mikado-Stäbchen haben unterschiedliche Farbmarkierungen. Jeder dieser 5 Farbmarkierungen ordnest du eine Gleichgewichts-Asana zu:

Mikado = dünne blaue oder schwarze Linien
Mandarin = blau-rot-blau
Bonzen = rot-blau-rot-blau-rot
Samurai = rot-gelb-blau oder rot-grün-blau
Kuli = rot-blau

Danach kann das Spiel auch schon losgehen. Nach der Reihe versuchen die Kinder Stäbchen zu ziehen. Wurde ein Stäbchen gezogen, wird nachgeschaut, welche Asana der Markierung auf dem Stäbchen zugeordnet ist und alle üben diese Asana gemeinsam. Sind am Ende alle Stäbchen gezogen, kann sich das Yogakind mit den meisten gezogenen Stäbchen eine Gleichgewichts-Asana wünschen, die dann alle gemeinsam üben.

 

Yoga-Memory

Yoga-Memory ist ein Klassiker unter den Spielen für die Kinderyogastunde. Die Spielregeln sind die Gleichen, wie beim normalen Memory. Der einzige Unterschied ist, wenn ein Kind ein Pärchen gefunden hat, üben alle Kinder die auf der Karte abgebildete Asana. An Memory-Karten kannst du entweder ein spezielles Yoga-Memory verwenden, die es mittlerweile ja auch schon zu kaufen gibt. Alternativ kannst du aber auch ein ganz normales Tier-Memory hierfür verwenden. Solche Memorys sind oft wesentlich günstiger als spezielle Yoga-Memorys. Alternativ kannst du dir die Memory-Karten aber auch ganz einfach selbst basteln. Bilder hierzu findest du im Internet; dann alles farbig ausdrucken, laminieren, ausschneiden und fertig.

 

Yoga-Wackelturm

Mit Hilfe des Yoga-Wackelturms kannst du wunderbar Gleichgewichtsübungen in der Yogastunde üben. Und der Yoga–Wackelturm ist fast genauso beliebt als Yoga-Spiel wie das Yoga-Memory. Für den Yoga-Wackelturm brauchst du nur ein einfaches Wackelturmspiel oder auch Jenga genannt. Die gibt es schon für 8 oder 10 Euro in der Spielwarenabteilung zu kaufen. Zum Yoga-Wackelturm wird das Spiel dann, indem du einfach auf einige Klötzchen, die Namen von Gleichgewichts-Asana schreibst wie zum Beispiel der Baum (Vrksasana), der Held III (Virabhadrasana III), der Halbmond (Ardha Chandrasana), der Adler (Garudasana) oder die Tänzerin (Natarajasana). Wichtig ist, die Asana hier Altersgerecht auszuwählen bzw. anzupassen. Dann kann es auch schon losgehen! Der Wackelturm wird aufgebaut, die Kinder ziehen nacheinander einzelne Klötzchen aus dem Turm raus und legen sie oben drauf, so dass der Turm wächst. Zieht ein Kind ein Klötzchen auf dem der Name einer Gleichgewichts-Asana steht, üben alle Kinder die Balanceübung. Es geht so lange weiter bis der Turm umfällt!

 

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Bilderquelle: © Playstuff 62925894 Fotolia.com

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