Leserfrage: Ist der Sonnengruß zu komplex für die erste Kinderyogastunde?

Ist der Sonnengruß zu komplex für die erste Kinderyogastunde? Da spielen für mich vor allem zwei Faktoren eine Rolle. Zum einen das Alter der Kinder und zum anderen, wie du grundsätzlich den Sonnengruß in die aktuelle Yogastunde aber auch in künftige Stundenabläufe integrieren möchtest.

Der Sonnengruß, ist ein Übungszyklus aus normalerweise 12 Asana. In den verschiedenen Yoga-Richtungen und Traditionen gibt es verschiedene Varianten des Sonnengrußes, die auch mal mehr oder weniger als 12 Asana enthalten können. Gerade für jüngere Yoga-Kinder macht es Sinn den Übungszyklus zu vereinfachen bzw. zu kürzen. Wichtig ist es auch den Sonnengruß in einen für Kinder verständlichen Kontext zu setzten und mit einem passenden Reim oder einer Geschichte zu verbinden.

In Yogakursen für Erwachsene ist der Sonnengruß in der Regel ein fester Bestandteil einer jeden Yogastunde. Bei Yogastunden mit Kindern muss das nicht so sein; finde ich! Hier solltest du dir vorab überlegen, ob du den Sonnengruß als festes Ritual zum Beispiel zu Beginn der Yogastunde integrieren möchtest oder ob du den Sonnengruß themenabhängig nutzen möchtest.

Der Sonnengruß gehört wohl zu den ältesten Übungsfolgen im Yoga. Es lohnt sich deshalb auf jeden Fall ihn in der Kinderyogastunde ausführlich zu beleuchten und zu üben. Gerade zum Einstieg in das Thema und zur Vorstellung des Sonnengrußes gestalte ich gerne mehrere aufeinanderfolgende Kinderyogastunden zu diesem Thema. So kann ich die Übungs-Sequenz des Sonnengrußes auch in kleine Einheiten unterteilen, wie zum Beispiel in den Sonnenaufgang, den Sonnenuntergang und den Kreislauf der Sonne.

Kinderyogastunde Probleme

Bilderquelle: © knape 172324825 iStockPhoto.com

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