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Updated 20/4/10
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Atemübung: Laute-Sequenz
Mit der folgenden Laute-Sequenz übe ich mit den Kindern (3-5 Jahre) die Atmung und insbesondere die Ausatmung. Mit dieser Übung wird die Atmung positiv beeinflusst und die Länge und Intensität der Ausatmung ohne Anstrengung gesteigert. Die Laute die dabei benutzt werden sind die folgenden:
Die Laute werden jeweils mit der Ausatmung erzeugt, wodurch sich die Ausatmung automatisch verlängert. Jeder Laut wird 3 Mal mit dem Ausatmen in der angegebenen Reihenfolge wiederholt.
Jedes Kind bekommt das folgende Infoblatt zu der Übung, dass wir in der Stunde meistens noch bunt ausmalen und die Kinder dann mit nach Hause nehmen können:
pdf-Datei
Atemübung: Die Bauchwelle
Unsere Atmung
Bei der Atmung unterscheidet man grundsätzlich zwischen Bauch- und Brustatmung. Die Bauchatmung ist die natürlichste und wirkungsvollste Art zu atmen und wirkt beruhigend auf den Körper. Die auf und ab Bewegung des Bauches bei dieser Art der Atmung wird dabei durch das Zwerchfell verursacht unseren Hauptatemmuskel.
Viele unter uns sind jedoch sogenannte „Brustkorbatmer“. Die Brustatmung steht im Zusammenhang mit Anstrengung und Stresssituationen, denn sie hilft dem Körper kurzfristig dabei in diesen Situationen mehr Sauerstoff aufzunehmen. Für viele Menschen wird es jedoch zur Gewohnheit diese Atmung beizubehalten, auch wenn die Stresssituation längst vorüber ist. Dauerhafte Brustatmung kann sich negativ auf den Körper auswirken und zu allgemeiner Erschöpfung, Unruhe und Anspannung führen. Deshalb ist es sowohl für Erwachsene als auch schon für Kinder wichtig die Bauchatmung zu üben.
Yogaübung: Die Bauchwelle
Die Bauchwelle ist eine einfach Atem- und Entspannungsübung, die zum einen dabei hilft die Bauchatmung gezielt zu üben und zum anderen beruhigend und entspannend auf die Kinder wirkt. Die Übung kann abends auch eine gute und natürliche Einschlafhilfe sein.
Und so geht‘s:
Die Kinder liegen auf dem Rücken, die Beine sind ausgestreckt und die Arme liegen neben dem Körper. Sobald die Kinder ruhig liegen setze ich jeden Kind eine kleine Gummiente auf den Bauch. Die Kinder lassen die Enten dann ganz sanft auf ihrem Bauch schwimmen. Manchmal bringen die Kinder auch ein eigenes Kuscheltier mit und legen sich das auf den Bauch. Zu Not gehen natürlich auch einfach die Hände, was aber nicht ganz so spannend für die Kinder ist. Ich erinnere die Kinder immer daran die Enten ganz sanft schwimmen zu lassen, denn wenn die Welle zu stark ist wird es den Enten schlecht, oder bei ruckartigen Bewegungen erschrecken sich die Enten und fliegen weg. Die Kinder lernen auf diese Weise relativ schnell ruhig und sanft zu atmen. Nach einigen Minuten konzentrieren sich die meisten Kinder ganz auf die Atembewegung und die Enten und oft passiert es dann auch schon mal dass die Augen schwer werden und zufallen.
Hier könnt ihr euch das Infoblatt downloaden, das ich für die Eltern meiner Yogakinder geschrieben habe: Bitte hier klicken!
Mudras und Atemübung: Ganesha Mudra
Das Ganesha Mudra ist oft eines der ersten Mudras, das die Kinder bei mir lernen, da es aufgrund seiner Bedeutung wunderbar in die erste Yogastunde eines neuen Kurses passt. Zuerst erkläre ich den Kindern generell was ein Mudra ist.
Was ist ein Mudra?
Mudras sind Handgesten. Dabei bringt man die Hände in eine bestimmte Position und konzentriert sich auf die Bedeutung der jeweiligen Handgeste. Mudras die Kinder bereits kennen sind zum Beispiel der „Daumen hoch“, der symbolisiert, dass alles in Ordnung ist oder auch das Peace -Zeichen mit Zeige- und Mittelfinger für Frieden.
Was ist das Ganesha Mudra?
Das Ganesha Mudra ist nach einer hinduistischen Gottheit benannt. Ganesha ist eine der prominentesten und beliebtesten Gottheiten der Hindus. Seine Energie symbolisiert das Überwinden von Hindernissen. Ganesha ist der Gott des Wissens und derjenige der uns Hindernisse und Probleme aus dem Weg räumt. Das Ganesha Mudra gibt uns Mut, Vertrauen und Offenheit gegenüber Menschen, Situationen und Ideen.
Affirmation: Ich begegne anderen Menschen, Situationen und Ideen mit Mut, Offenheit und Vertrauen.
Und so geht das Ganesha Mudra:
Du sitzt in der Yoga-Sitzposition (Sukhasana). Halte deine linke Hand vor der Brust so dass die Handfläche nach außen zeigt. Greife nun mit der rechten die linke Hand, wobei die rechte Handfläche zum Körper hinzeigt. Halte die Hände in Höhe des Herzens. Das ist das Ganesha Mudra. Konzentriere dich auf seine Bedeutung.
Affirmation: Ich begegne anderen Menschen, Situationen und Ideen mit Mut, Offenheit und Vertrauen.
Ziehe nun mit dem Ausatmen die Hände auseinander, aber ohne dabei loszulassen. So spannen sich die Muskeln in der Brust und in den Oberarmen an. Lasse mit dem Ausatmen alle Anspannung gehen. Mache 6 Wiederholungen.
Man kann das Ganesha Mudra in unterschiedlichen Yogapositionen üben wie zum Beispiel auch im Held II (Virabhadrasana II).
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